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Gellertberg und Hotel Gellert in Budapest

Gellertberg

Der Gellertberg liegt im 1. und 11. Bezirk Budapests. Die Geschichte, wie er zu seinem Namen kam, ist tragischer Natur, denn der Gellertberg hat seinen Namen vom Heiligen Gellert, der von diesem Berg zu Tode gestürzt wurde. Interessanterweise wurde der Berg nach der Ansiedlung deutscher Auswanderer in Pest ab dem 17. Jahrhundert als Blocksberg, dem Treffpunkt der Hexen, bekannt. 

Der höchste Punkt des Berges befindet sich auf 235 Metern und zeichnet sich deutlich von seiner Umgebung ab. Der Gellertberg hat südöstlich die St.-Iván-Höhle in sich, hier steigen Schwefeldämpfe an seinen Flanken empor.

Hotel Gellert Budapest

Hotel Gellert Budapest © Katharina Wieland Müller pixelio.de

Geschichte Gellertberg

Schon in früher römischer Zeit war der Gellertberg besiedelt. Das mag bei der Nähe zur Donau kaum verwundern. Erst viel später erhielt er durch Gerhard von Csanád, ungarisch Gellert, seinen Namen. Er war der erste Bischof von Csanád und wird in der römisch-katholischen Kirche als Heiliger verehrt. Er spielte bei der Bekehrung der Heiden in Ungarn eine entscheidende Rolle. In Zusammenhang mit einem Heidenaufstand erlitt er in Buda, am Gellertberg, zusammen mit zwei Bischöfen den Märtyrertod im September 1046. Der Legende nach wurde er in einem Fass, das mit Nägeln gespickt war, den Hügel in die Donau hinuntergerollt und dort ertränkt. Die Reliquien kann man heute im Dom zu Csanád sehen.

Später änderte sich der Blick auf den Gellertberg und die Menschen sahen in ihm einen Treffpunkt für Hexen. Die Bevölkerung des 18. Jahrhunderts glaubte, dass Hexen aus dem ganzen Reich auf dem Berg zusammenkommen würden. Nicht nur die herausragende Lage des Berges mit seinen steilen Felsen wird diesen Angstglauben gefestigt haben, sondern auch die große Höhle im Berg wird ihren Teil dazu beigetragen haben.

Sehenswürdigkeiten des Gellertberges

Eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten des Gellertberges ist das „Denkmal des heiligen Märtyrerbischofs Gellert“. Durch eine Spende Kaiser Wilhelm des Zweiten anlässlich eines Besuches in Ungarn 1896 konnte das Denkmal gefördert werden. Unter dem Denkmal befindet sich eine Quelle, die als Wasserfall aus dem Gellertberg entspringt.

Am Südhang des Gellértberges wurde 1926 eine Grottenkirche nach dem Vorbild von Lourdes errichtet und auf dem Gipfel befindet sich die Freiheitsstatue von Budapest.

Am Fuß des Gellertberges befindet sich das berühmte Gellert Hotels. Im Inneren des als Kurhotel eröffneten Komplexes befindet sich eine Glaskuppel im Jugendstil mit Dekorationen aus Schmiedeeisen. Eine beeindruckende Sehenswürdigkeit.