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Margareteninsel Budapest

Margareteninsel, das grüne Auge Budapests

Wenn Sie sich in Budapest nach Ruhe und einer grünen Oase sehnen, ist die Margareteninsel genau das, was Sie suchen. Sie ist die bekannteste Donauinsel Budapests und befindet sich zwischen den beiden Stadthälften Buda und Pest. Durch die Margaretenbrücke im Süden und die Árpádrücke im Norden ist sie mit den beiden Stadtteilen verbunden. Durch ihre ausgedehnten Parkanlagen ist sie sowohl bei Touristen, als auch bei Ungarn als Erholungsort sehr beliebt. Von Taxis, Bussen und den so genannten bringóhintó, den Rikscha-ähnlichen Fahrrädern, abgesehen, sind Fahrzeuge auf der Insel verboten.

Margareteninsel: Haremsdamen im Kurort?

Angeblich sollen die Türken die Margareteninsel vor Ende des 18. Jahrhunderts für ihre Haremsdamen genutzt haben. Sie wurden jedoch bereits im Jahre 1686 aus dem Land gejagt, im 17. Jahrhundert. In wieweit die Geschichte der Haremsdamen auf der Insel stimmt, bliebt daher unklar. Es ist jedoch eine nette Geschichte.

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts fiel die Insel dann den österreichischen Palatinen zu. Sie ließen die Insel zu einem Erholungs- und Kurort umbauen. Durch die Erschließung von Thermalquellen in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, wurde der Erholungszweck weiter betont. Die Stadt Budapest erwarb das Gebiet erst 1908 und verlangte bis 1945 Eintrittsgelder für das Betreten, um die Exklusivität zu wahren. Seitdem kann man die Insel kostenfrei besuchen.

Sehenswürdigkeiten auf der Margareteninsel

Das Zentenariumsdenkmal im Süden der Insel ist hier der markanteste Punkt. Es erinnert an die Vereinigung der drei Städte Buda, Pest und Óbuda zu der neuen Stadt Budapest. In der Mitte der Insel befinden sich weite Parkflächen im englischen Stil. Hier kann man wunderbar spazieren gehen, den kühlen Halbschatten genießen und dekadent faule Tage genießen. An der Ostseite finden sich die Überreste eines Franziskanerklosters aus dem 13. Jahrhundert. Nördlich der Klosterruinen ist ein zentraler Rosengarten mit über 2500 verschiedenen Rosenarten angelegt. In dessen Nähe lädt ein kleiner Tierpark zum Besuch.

Weiter nördlich liegen die inzwischen restaurierten Ruinen des Dominikanerinnenklosters, in dem die Königstochter Margarete gelebt haben soll. Bei Ausgrabungen des 19. Jahrhunderts wurde hier das Grab des ungarischen Königs Stephan V mit einer kostbaren Krone gefunden. Ebenfalls an dieser Stelle beginnt die Promenade mit zahlreichen Büsten bedeutender Schriftsteller, Künstler und Architekten.

Ein Besuch der Margareteninsel lohnt sich auf jeden Fall.